Oberammergau 2012

Chorreise des Gesangverein Teutonia in den Ammergau

Da die letzte mehrtägige Chorreise der Teutonia schon einige Jahre zurückreichte wurde der Vorschlag des Dirigenten Axel Pfeifer für einen Chorausflug gerne aufgenommen. Gemeinsam mit „Rudis Reisen“ aus Freigericht-Altenmittlau organisierten die Vorsitzenden Herbert Schmidt und Volker Aul zusammen mit Reinhold Aul die Fahrt vom 17.-20.05.2012 ins Ammergauer Land.

Nach einem Aufenthalt am Starnberger See führte uns der erste Tag zum Ziel der Reise, zur Unterkunft im Traditionshotel “Wittelsbach“, in Oberammergau. Schon am ersten Abend kam es zu einem besonderen Erleben für Jung und Alt. Das alte „Liederbichelche“ kam zum Vorschein und gemeinsam wurden die „alten Lieder“ gesungen. Später holten Manuel seine Gitarre und Benjamin sein Cajon und es ging über zu modernen Liedern und Lagerfeuerliedern. Für die Jüngsten unter den Sängern, die alle dabei waren, war dies ein besonderer Abend. „Wir haben die alten Lieder des Chores besser kennen gelernt und das gemeinsame Singen war echt toll“, so Manuel und Nico.

Ausflug 2012

Die beiden nächsten Tage führten uns zur Klosterkirche Rottenbuch, der Wieskirche und einem längeren Aufenthalt in Füssen. Zum Kloster Ettal, dem Besuch der Ettaler Schaukäserei und nach Garmisch. In Garmisch an der Sprungschanze ging die Vereinsjugend spontan Sommerrodeln und der Rest der Gruppe nach Garmisch zum Bummeln in der Fußgängerzone und einem gepflegten Eis oder Kaffee.

In den beiden Tagen wurden wir von einer kompetenten Oberammergauer Reiseführerin begleitet, die uns mit ihrer wissenden, lockeren Ammergauerländerart fesselte und viel Wissenreiches ihrer Heimat und deren Sehenswürdigkeiten vermittelte. Hier auch ein Dank und besonderes Lob an den Reiseveranstalter  „Rudis Reisen“ aus Altenmittlau, der uns eine perfekt organisierte Reise bot.

In Absprache mit den Messnern und Brüdern  vor Ort sangen die Teutonen in den besichtigten Kirchen und boten so den Mitfahrenden und den unzähligen Besuchern einen Moment des Innehaltens und der Andacht. Die musikalische Gestaltung der Vorabendmesse am Samstag in Oberammergau war der gesangliche Höhepunkt. Dem Eröffnungsgesang „I will praise thee, o Lord“ von Knut Nystedt folgte das „Kyrie“ in einem modernen Satz des polnischen Komponisten Piotr Janczak. Die Gabenbereitung wurde musikalisch begleitet mit dem festlichen „Hymnus“ des Altmeisters Friedrich Silcher und letztendlich zum Dank folgte passend zum Marienmonat Mai das „Ave Maria“ aus der Feder von Josef Gabriel Rheinberger.

Auf die Frage an die jungen Sänger, was ihnen beim Ausflug besten gefallen hat, antworteten sie einhellig: „das Singen in den Kirchen. So eine tolle Akustik und der Klang war so hell. So haben wir uns noch nie gehört. Echt toll.“

Am letzten Abend war dann Fußballabend. Auch wenn Bayern München den Championsleague-Pokal nicht gewann, war der gemeinsame Fußballabend, mit mitgebrachter Leinwand und Beamer, ein weiteres gemeinschaftliches Erleben. Die nicht Fußballinteressierten spielten und die anderen zitterten gemeinsam um den Sieg und trösteten sich über das verlorene Spiel.

„Der krönende Abschluss war für mich auf der Heimfahrt“, so der 2. Vorsitzende Volker Aul, „die kleine Wanderung bei strahlendem Sonnenschein zur Schlossbergalm. Das genießen des wunderschönen Panoramas der Allgäuer Alpen, den Schlössern und Seen und die gute Stimmung bei uriger Musik, die Reinhold Aul als Überraschung besorgt hatte“.

Auch die Teutonendamen im vorgerückten Alter, Fanclub des Frauenchores der Teutonia, fanden die Fahrt gelungen. „Schön war der Gesang in den Kirchen, die Landschaft, das gute Wetter und die Geselligkeit. Was will man mehr?“

Der Dirigent Axel Pfeifer und die Verantwortlichen waren sehr zufrieden über die Fahrt. „Die Gemeinschaft wurde gefördert und die Jugend im Chor integriert. Das muss unbedingt wiederholt werden“,  so Axel Pfeifer.  Und darin waren sich alle, Jung und Alt, einig.

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